Wie oft müssen wir erkennen, dass Brüder einträchtig beieinander wohnen, und wir uns den lieben Frieden doch durch unsere eigene Schuld stören! Der Herr Jesus hat allen Hass Seiner Feinde mit Sanftmut getragen, und wir sollten nicht einmal die Schwachheit unserer Brüder tragen können? Oft müssten wir uns schämen bis in den Grund unserer Seele, dass uns das noch immer so schwer wird. Wer hat keinen Grund, sich nicht selbst anzuklagen und sich zu sagen ,,Ich mache es auch nicht besser, und derselbe hoffärtige Geist, der so viel Unfrieden in der Welt anrichtet, wohnt auch in mir."
HErr, hilf uns, diesen unguten Geist zu vertreiben, dass es uns immer besser gelingt, anderen so zu tun, wie wir es uns selbst wünschten, dass sie uns tun, und überall bemüht sind, die Eintracht und den Frieden bewahren zu helfen, die des Geistes Früchte sind.| © Copyright |